Coach Fabrik
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2020-03-11

Kommunikative Verblendung oder Business Hochdeutsch?

Eschreckend wie sich heute Firmen und ihre Mitarbeiter ausdrücken… 

waren es in den 2000ern noch die Anglizismen, welche so oft aneinander gereiht wurden, dass man nicht mehr wusste, ob der Redende ein deutsch Sprechender ist oder nicht, entwickeln wir seit einigen Jahren nun völlig neue Substantive. 
Eine räumliche Veränderung ist eine “Verortung”, jemanden auf einen Kenntnisstand bringen ist “ihn abholen” und wenn wir etwas in den eigenen Prozess integrieren wollen, dann “phasen wir das ein”.

Sind wir zu borniert uns mit gewohnten Worten zu artikulieren oder fühlen wir uns besser, wenn wir neue Begriffe nutzen? Sind wir am Puls der Zeit oder treiben wir selbigen beim Zuhörer unseres Geschwafels in die Höhe? 

Fakt ist, wir denken während der Benutzung solcher Worte zu sehr darüber nach, wie der andere da etwas sagt… und vergessen dabei völlig was er sagt. Wir nehmen uns also unsere eigene Bedeutung weil wir etwas bedeuten wollen… 

Wir haben eine gute Sprache… klar, ehrlich, verständlich und irre schwer zu erlernen. Warum machen wir sie dann kaputt mit Phrasen, die kein Mensch braucht und die unseren Stand bei Mitarbeitern und dem Auditorium minimieren? 

Ich freue mich auf eine angenehme Diskussion…

Basti - 17:06:54 | Kommentar hinzufügen